maximal zufrieden

maximal zufrieden - Blog

Meine Geschichte

Ich bin Sonja, 1979 in Hamburg geboren
– hier lebe und arbeite ich.

In diesem Beitrag erzähle ich von mir und meinem Lebensweg.

Wer bin ich?

Ich bin…

  • glücklich
  • verheiratet
  • Hausbootbewohnerin
  • Minimalistin
  • bewusste Konsumentin
  • Vegetarierin
  • hilfsbereit
  • neugierig
  • aufgeschlossen
  • meist gut gelaunt
  • sehr direkt und ehrlich

Ich liebe…

  • meinen Mann, unseren Hund und unsere Katze
  • unser Leben auf dem Hausboot
  • meine Freiheit
  • die Natur
  • anregende Gespräche
  • Individualisten
  • es, Menschen zur Seite zu stehen
  • es, Menschen zu helfen, sich selbst zu verwirklichen
  • es, Impulse zu geben und zu bekommen

Was für mich „maximal-zufrieden“ bedeutet

Maximal-zufrieden leben bedeutet für mich

„im Einklang mit meinen Bedürfnissen und meiner Umwelt zu leben“.

Mein bisheriger Weg

Mein bisheriger Lebensweg war schon recht steinig.

Im Alter von 12 Jahren verlor ich meine Schwester (damals 16 Jahre alt) quasi von jetzt auf gleich.
Sie starb an einem Schlaganfall / Hirnblutung. Wir haben uns nur wenige Minuten zuvor noch unterhalten und ich habe sie somit als letzte lebend gesehen.

Meine Schwester war nicht nur meine große Schwester und somit Vorbild und Leitperson, sie war auch meine beste Freundin und engste Bezugsperson.

Danach lief mein Leben ziemlich aus den Fugen.

Den alkoholkranken Opa (und Tyrann der Familie) hatte ich zwar seit jeher in meinem Umfeld (dieser wohnte nebenan), doch nun begann auch mein Vater zunehmend mehr zu trinken, „damit er schlafen“ konnte. Was seiner teils sehr aggressiven Stimmung nicht gerade förderlich war.

Meine Mutter verfiel in Depressionen und ich stand irgendwo dazwischen in den Trümmern meines bisherigen (jungen) Lebens.
Ich sage gern, dass ich mit 12 Jahren erwachsen wurde bzw. werden musste.
Die klassische Pubertät und unbeschwerte Jugend kenne ich jedenfalls nicht.

Ich litt auch selbst an Depressionen und habe so manche Phase überstanden.
Den richtigen Psychologen / Therapeuten habe ich dabei nicht für mich finden können.
Wirklich geholfen haben mir meine Freunde und mein Umfeld durch Gespräche und Taten.

Auch in der Schule und Berufsausbildung hatte ich Glück und die „richtigen Mentoren“ an meiner Seite. Ohne diese Menschen, hätte ich weder mein Abitur geschafft, noch meine Ausbildung beendet. Danke!
(Die Dramen in der Realschulzeit und die Unfähigkeit einiger Lehrer habe ich erfolgreich verdrängt…)

Doch leider blieb das Sterben von lieben Menschen / Bezugspersonen ein großer Teil meines bisherigen Lebens. Und leider starben viele davon viel zu früh und teils plötzlich (d.h. ohne eine schwere Krankheit).
Ich war schon auf so vielen Beerdigungen… nach dem Warum frage ich schon nicht mehr…

Zu dem Ganzen kommt noch, dass ich hochsensibel bin. Das habe ich aber erst mit Ende 30 verstanden. Ich habe mich bis dahin häufig „anders“ gefühlt – irgendwie fehl am Platz. Ich habe nicht verstanden, warum andere Menschen sich – aus meiner Sicht – komisch verhalten und z.B. andere emotional verletzen. Heute weiss ich, dass sie nicht das wahrnehmen was ich wahrnehme. Diese Erkenntnis hat aber lange auf sich warten lassen. Ich war energetisch quasi leergesaugt. Der Strudel aus Überarbeitung, Überlastung im privaten / familiären Bereich und Mobbing in der Firma, führten zu meinem „Total-Absturz“ (Neu-Deutsch: Burn-out).

Aber wie heisst es so schön:

„man muss erst unten sein, bevor es aufwärts geht“.

Ja ich habe es selbst durch gemachst. Ich habe viel über mich gelernt, über meine Bedürfnisse, über Energie-Räuber in meinem Umfeld (vor allem in der Familie), über seelischen Missbrauch, über emotionale Erpressung, über Mobbing (Ursachen, Wirkung, Ausweg), über gesunden Egoismus (Selbstführsorge), über Wertesysteme (eigene und fremde), über das eigene Bauchgefühl, über meine Intuition, über „sich abgrenzen“ können, über liebevolle Beziehungen (meine Eltern waren da kein Vorbild), über die eigene Verantwortung, über Ehrlichkeit und Authentizität, sowie über vieles mehr.

Ich hatte Glück und immer „die richtigen Leute“ an meiner Seite.
Danke an alle, die immer für mich da waren – auch wenn viele wahrscheinlich nicht einmal wissen, dass ich sie auch dazu zähle…

Glück hatte ich auch, als ich meinen Mann kennenlernte – oder war es Schicksal?
Mein Mann ist mein bester Freund und ich geniesse jede Sekunde, die wir miteinander verbringen.
Er hat stets zu mir gehalten und ist zum Glück genauso „verrückt“ wie ich.

Nach meinem „Absturz“ haben wir nämlich unser Leben komplett geändert.
Wir leben heute zusammen mit unserem Hund und unserer Katze auf einem Hausboot.
Wir haben uns beruflich verändert, den Minimalismus für uns entdeckt und unseren inneren Frieden gefunden.

Wir haben unser persönliches Glück gefunden.

Mit dem Blog möchte ich meine / unsere Erfahrungen mit Dir teilen, Anregungen geben und verschiedene Möglichkeiten aufzeigen.

Gern unterstütze ich Dich dabei, Deinen individuellen Weg zu finden, damit auch Du „maximal zufrieden“ leben kannst.

Wenn Du Anregungen oder Fragen hast, schreib mir gern.
Die Kontaktmöglichkeiten findest Du in der Seitenleiste.

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